Telecan

  • Einfacher Zugang zu personalisierter Behandlung
  • Benutzerfreundliche Web-Plattform
  • In wenigen Schritten den richtigen Arzt finden
Telecan - Details im Überblick
Inhaltsverzeichnis
*gesponsertDoktorABC 1 Euro Angebot

Telecan Kosten – Übersicht

Kosten Erstbehandlung: ab 35€
Kosten Folgebehandlung: 29€
Kosten Folgerezept: 12,90€

Vorteile im Überblick

Strain-Informationen:
Apotheken Marktplatz:
Preisvergleich:
Live Bestand Apotheken:

Zusatzservices

Online Beratung:
Patientenportal/App:
Patientenausweis:
Schengenformular:

Telecan Standorte

Berlin

Telecan Erfahrungen

Telecan, gegründet im September 2023 als Tochterunternehmen von Cantourage, einem führenden Unternehmen in Deutschland für Cannabis-basierte medizinische Präparate, bietet unter der Leitung von Mediziner Florian Wesemann eine benutzerfreundliche Telemedizin-Plattform. Die Plattform ermöglicht einen direkten und unkomplizierten Zugang zu medizinischem Cannabis.

Die Website des Telemedizin Anbieters ist klar und strukturiert, mit einem übersichtlichen Prozess von der ersten Information bis zur Cannabistherapie. Wichtige Informationen sind leicht auffindbar, ergänzt durch einen FAQ-Bereich. Telecan konzentriert sich auf die Behandlung von chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, Migräne, ADHS und Depressionen.

Der Behandlungsprozess beginnt mit einem etwa 10-minütigen Fragebogen, inklusive Dokumenten-Upload. Nach Prüfung der Anmeldung und Freigabe können Patienten einen Wunschtermin im Kalender auswählen. Das Erstgespräch kann entweder digital oder vor Ort in Berlin stattfinden, wobei die Möglichkeit einer rein digitalen Behandlung von den Cannabis Ärzten entschieden wird. Sie können das Rezept in der Cannabis Apotheke Ihrer Wahl einlösen und sich die medizinischen Cannabisblüten bequem nach Hause liefern lassen. Folgetermine erfolgen als Videosprechstunde, mit regelmäßigen Behandlungskontrollen.

Das Erstgespräch inklusive dem Cannabis auf Rezept kostet bei Telecan 35 Euro. Ist die Medikation korrekt eingestellt, kann das Folgerezept ohne persönliche Sprechstunde für 12,90 Euro freigegeben werden, nachdem ein Feedbackbogen online ausgefüllt wurde. Patienten haben jederzeit die Möglichkeit, ein persönliches Gespräch zu buchen. Für Cannabispatienten, die zu Telecan wechseln, ist ein digitales Erstgespräch für 29 Euro erforderlich. Zusätzliche Angebote umfassen einen Patientenausweis für etwa 6 Euro und das Schengenformular für etwa 25 Euro, sowie ärztliche Kurzatteste und Befundberichte auf Anfrage.

Der Support von Telecan ist per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch erreichbar, täglich außer an Feiertagen.

Wir möchten Ihre Meinungen und Telecan Erfahrungen hören, denn Transparenz ist uns sehr wichtig. Ob Sie positive oder negative Erfahrungen gemacht haben, Ihr Feedback ist uns wertvoll. Teilen Sie hier Ihre Gedanken, Erfahrungen und Anregungen mit uns, damit wir unsere Plattform kontinuierlich verbessern können. Wir schätzen Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, von Ihnen zu hören.

Antragsstellung: Dein Weg zum Erstgespräch

Schritt 1: Behandlungsanfrage stellen

Zunächst füllst du die Behandlungsanfrage beim Anbieter aus und sendest sie ab. In der Regel wird sich der Anbieter innerhalb von wenigen Minuten bei dir melden.

Schritt 2: Behandlungsfragebogen ausfüllen

Nach der Überprüfung deiner Anfrage erhältst du üblicherweise Zugang zu einem detaillierten Behandlungsfragebogen, den du bequem von zu Hause aus online ausfüllen kannst. Basierend auf deinen Angaben wird entschieden, ob eine Cannabis-Behandlung für dich geeignet sein könnte.

Schritt 3: Medizinische Begutachtung

Ärzte, die mit Telemedizin-Anbietern kooperieren, prüfen Ihren Fall normalerweise kostenlos. Nach einer positiven Entscheidung kannst du deinen ersten Beratungstermin planen. Beachte jedoch, dass die endgültige Entscheidung über die Durchführung der Therapie in der Regel erst nach einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung während des persönlichen Termins getroffen wird.

Schritt 4: Kostenpflichtige Erstberatung

Beim ersten Termin lernst du deinen Kooperationsarzt kennen. Alle weiteren Termine können online durchgeführt werden, sofern aus medizinischer Sicht keine Einwände bestehen. Die Kosten für das Erstgespräch betragen ab 35€.

Erkrankungen, bei denen Cannabis auf Rezept verschrieben werden könnte

Ärzte können Cannabis auf Rezept verschreiben. Studien zeigen neue Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen Krankheitsbildern.

Chronische Schmerzen: Cannabis Therapie - Icon

(Chronische) Schmerzen

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Anorexie/Wasting: Cannabis Therapie - Icon

Anorexie/Wasting

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Multiple Sklerose / Spastiken: Cannabis Therapie - Icon

Multiple Sklerose / Spastiken

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Übelkeit & Erbrechen : Cannabis Therapie - Icon

Übelkeit & Erbrechen (Chemotherapie)

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Epilepsie: Cannabis Therapie - Icon

Epilepsie

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Schlafstörungen: Cannabis Therapie - Icon

Weitere Erkrankungen

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(Chronische) Schmerzen

Die Mehrheit der Patienten, die ärztlich verschriebenes Cannabis erhalten, leiden unter Schmerzen. Cannabinoide weisen im Vergleich zu Opioiden ein deutlich niedrigeres Suchtrisiko und eine geringere Gesamttoxizität auf. Zudem sind sie besonders wirksam bei neuropathischen Schmerzen, die durch herkömmliche Schmerzmittel oft nur unzureichend behandelt werden können.[2]

Anorexie/Wasting

Bei der Behandlung von Anorexie oder ungewollter Gewichtsabnahme, oft im Kontext einer AIDS-Erkrankung, ist die wissenschaftliche Datenlage nicht so klar wie bei der Schmerztherapie. Dennoch weisen Einzelfallberichte und vorläufige Studien darauf hin, dass die appetitsteigernde Wirkung von THC für einige Betroffene hilfreich sein könnte. [3],[4],[5]

Multiple Sklerose und Spastiken

Verschiedene Studien und Fallbeispiele legen nahe, dass medizinisches Cannabis bei Multipler Sklerose symptomlindernde Effekte erzielen kann, vor allem im Hinblick auf Muskelspastizität und neuropathische Schmerzen. [6]

Zusätzlich gibt es palliative Effekte wie Stimmungsaufhellung, Appetitsteigerung und antiemetische (gegen Übelkeit und Erbrechen wirkende) Eigenschaften. Darüber hinaus ist eine antispastische Wirkung bei Rückenmarksverletzungen sowie eine Wirksamkeit bei opioid-resistenten zentralen Schmerzen nachgewiesen. [2]

Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie

Obwohl die appetitanregende Wirkung von Tetrahydrocannabinol (THC) anerkannt ist, liefern Übersichtsstudien gemischte Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit von Cannabismedikamenten bei durch Chemotherapie verursachter Übelkeit. Es gibt bereits sicherere und effektivere Antiemetika zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie. Dennoch könnte die potenzielle stimmungsaufhellende Wirkung von Cannabismedikamenten in Einzelfällen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Antiemetika bieten. [7]

Epilepsie

In der Behandlung von Epilepsie weisen zahlreiche Berichte und Studien darauf hin, dass Cannabis bei einigen Patienten die Kontrolle der Anfälle verbessern kann. Sowohl THC als auch CBD zeigen positive Auswirkungen auf die Häufigkeit und Schwere der Anfälle. Cannabidiol (CBD) ist speziell für die Behandlung von drei bestimmten Epilepsieformen zugelassen:

  • Dravet-Syndrom
  • Lennox-Gastaut-Syndrom
  • und bei Tuberöser Sklerose

Aktuelle Studien bestätigen die Wirksamkeit bei den ersten beiden Syndromen, während Untersuchungen zu fokalen Epilepsien noch laufen. [8]

Weitere Erkrankungen

Es gibt eine Vielzahl weiterer Erkrankungen, bei denen eine Therapie mit Cannabis in Betracht gezogen werden könnte. Hier ist eine unvollständige Liste möglicher Symptome und Erkrankungen, bei denen Cannabis als Therapieoption in Frage kommen könnte:

  • Migräne [9]
  • Depression
  • Schlafstörungen
  • ADHS
  • Schmerzhafte Magen-Darm-Erkrankungen
  • Schmerzhafte Hauterkrankungen
  • Krebserkrankungen

Übrigens: Im Jahr 2022 belief sich die Zahl der Verordnungen von cannabinoidhaltigen Zubereitungen und Fertigarzneimitteln im Rahmen der GKV auf 393.187. [10]

Anforderungen für die Verschreibung von medizinischem Cannabis

Um medizinisches Cannabis auf Rezept zu erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:

  1. Es muss eine ernsthafte Erkrankung vorliegen. Die oben genannte Erkrankungen dienen lediglich als Orientierung und sind gesetzlich nicht festgelegt.
  2. Es darf keine geeignete alternative Behandlung verfügbar sein, oder sie wird ärztlich als nachteilig oder unpraktikabel angesehen.
  3. Es muss eine begründete Aussicht darauf bestehen, dass die Cannabis-Therapie einen merklich positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat oder zu einer spürbaren Linderung schwerer Symptome führt.

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Quellenverzeichnis

Erfahre mehr über medizinisches Cannabis