- Online-Terminbuchung für Erstgespräch
- Transparente Kostenübersicht
- Rezeptversand an die Apotheke
(Chronische) Schmerzen

0
Magic OneHealth, ein Telemedizin Anbieter für ganzheitliche Medizin in Berlin, tritt als neuer Anbieter im Bereich der Telemedizin auf. Ihre Website ist ein übersichtlicher Onepager mit einer Buchungsoberfläche, auf der die Behandlungsschritte und Kosten dargestellt werden. Jedoch fehlen weiterführende Informationen, eine Übersicht der Anwendungsgebiete oder ein FAQ-Bereich.
Um eine Behandlung mit medizinischem Cannabis zu beginnen, wählen Patienten zwischen den Ärzten Emanuel Johannes Rivoir und Luisa Gambill und buchen den Termin über den Service samedi. Hierfür ist die Anlage eines kostenlosen samedi-Kontos erforderlich. Die Bezahlung der Behandlungskosten erfolgt über PayPal, wobei der Betrag bei der Buchung reserviert und erst nach dem Termin gemäß der GOÄ-Gebührenordnung abgebucht wird. Nach der Terminbuchung erhalten die Patienten eine Bestätigungsmail und ein medizinisches Aufnahmeformular, das ausgefüllt mit den erforderlichen Nachweisen zurückgesendet werden muss. Sowohl das Erstgespräch als auch die Folgetermine finden als Videosprechstunden statt. Sie können das Rezept in der Cannabis Apotheke Ihrer Wahl einlösen und sich die medizinischen Cannabisblüten bequem nach Hause liefern lassen. Die Cannabistherapie umfasst eine Eingewöhnungs- und eine Stabilisierungsphase mit regelmäßigen Folgegesprächen.
Die Kostenstruktur bei Magic OneHealth ist klar definiert: Das 40-minütige Erstgespräch kostet 85 Euro, während für Folgegespräche verschiedene Optionen bestehen – ein 20-minütiges Standardgespräch für 65 Euro, ein 30-minütiges Plus-Gespräch für 75 Euro und ein 40-minütiges Intensivgespräch für 85 Euro.
Zusätzlich bietet Magic OneHealth das Schengenformular für Auslandsaufenthalte an, mit Kosten von 65 Euro für eine Beglaubigung durch den behandelnden Cannabis Arzt und das Gesundheitsamt oder 45 Euro bei eigenständiger Vorlage beim Gesundheitsamt. Ausführliche Therapiebescheinigungen für die Führerscheinstelle oder die Krankenkasse sind ebenfalls verfügbar und kosten 125 Euro.
Die Praxis ist telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11 und 16 Uhr erreichbar.
Wir möchten Ihre Meinungen und Magic OneHealth Erfahrungen hören, denn Transparenz ist uns sehr wichtig. Ob Sie positive oder negative Erfahrungen gemacht haben, Ihr Feedback ist uns wertvoll. Teilen Sie hier Ihre Gedanken, Erfahrungen und Anregungen mit uns, damit wir unsere Plattform kontinuierlich verbessern können. Wir schätzen Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, von Ihnen zu hören.
Zunächst füllst du die Behandlungsanfrage beim Anbieter aus und sendest sie ab. In der Regel wird sich der Anbieter innerhalb von wenigen Minuten bei dir melden.
Nach der Überprüfung deiner Anfrage erhältst du üblicherweise Zugang zu einem detaillierten Behandlungsfragebogen, den du bequem von zu Hause aus online ausfüllen kannst. Basierend auf deinen Angaben wird entschieden, ob eine Cannabis-Behandlung für dich geeignet sein könnte.
Ärzte, die mit Telemedizin-Anbietern kooperieren, prüfen Ihren Fall normalerweise kostenlos. Nach einer positiven Entscheidung kannst du deinen ersten Beratungstermin planen. Beachte jedoch, dass die endgültige Entscheidung über die Durchführung der Therapie in der Regel erst nach einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung während des persönlichen Termins getroffen wird.
Beim ersten Termin lernst du deinen Kooperationsarzt kennen. Alle weiteren Termine können online durchgeführt werden, sofern aus medizinischer Sicht keine Einwände bestehen. Die Kosten für das Erstgespräch betragen 85€.
Ärzte können Cannabis auf Rezept verschreiben. Studien zeigen neue Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen Krankheitsbildern.
(Chronische) Schmerzen
Anorexie/Wasting
Multiple Sklerose / Spastiken
Übelkeit & Erbrechen (Chemotherapie)
Epilepsie
Weitere Erkrankungen
Die Mehrheit der Patienten, die ärztlich verschriebenes Cannabis erhalten, leiden unter Schmerzen. Cannabinoide weisen im Vergleich zu Opioiden ein deutlich niedrigeres Suchtrisiko und eine geringere Gesamttoxizität auf. Zudem sind sie besonders wirksam bei neuropathischen Schmerzen, die durch herkömmliche Schmerzmittel oft nur unzureichend behandelt werden können.[2]
Bei der Behandlung von Anorexie oder ungewollter Gewichtsabnahme, oft im Kontext einer AIDS-Erkrankung, ist die wissenschaftliche Datenlage nicht so klar wie bei der Schmerztherapie. Dennoch weisen Einzelfallberichte und vorläufige Studien darauf hin, dass die appetitsteigernde Wirkung von THC für einige Betroffene hilfreich sein könnte. [3],[4],[5]
Verschiedene Studien und Fallbeispiele legen nahe, dass medizinisches Cannabis bei Multipler Sklerose symptomlindernde Effekte erzielen kann, vor allem im Hinblick auf Muskelspastizität und neuropathische Schmerzen. [6]
Zusätzlich gibt es palliative Effekte wie Stimmungsaufhellung, Appetitsteigerung und antiemetische (gegen Übelkeit und Erbrechen wirkende) Eigenschaften. Darüber hinaus ist eine antispastische Wirkung bei Rückenmarksverletzungen sowie eine Wirksamkeit bei opioid-resistenten zentralen Schmerzen nachgewiesen. [2]
Obwohl die appetitanregende Wirkung von Tetrahydrocannabinol (THC) anerkannt ist, liefern Übersichtsstudien gemischte Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit von Cannabismedikamenten bei durch Chemotherapie verursachter Übelkeit. Es gibt bereits sicherere und effektivere Antiemetika zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie. Dennoch könnte die potenzielle stimmungsaufhellende Wirkung von Cannabismedikamenten in Einzelfällen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Antiemetika bieten. [7]
In der Behandlung von Epilepsie weisen zahlreiche Berichte und Studien darauf hin, dass Cannabis bei einigen Patienten die Kontrolle der Anfälle verbessern kann. Sowohl THC als auch CBD zeigen positive Auswirkungen auf die Häufigkeit und Schwere der Anfälle. Cannabidiol (CBD) ist speziell für die Behandlung von drei bestimmten Epilepsieformen zugelassen:
Aktuelle Studien bestätigen die Wirksamkeit bei den ersten beiden Syndromen, während Untersuchungen zu fokalen Epilepsien noch laufen. [8]
Es gibt eine Vielzahl weiterer Erkrankungen, bei denen eine Therapie mit Cannabis in Betracht gezogen werden könnte. Hier ist eine unvollständige Liste möglicher Symptome und Erkrankungen, bei denen Cannabis als Therapieoption in Frage kommen könnte:
Übrigens: Im Jahr 2022 belief sich die Zahl der Verordnungen von cannabinoidhaltigen Zubereitungen und Fertigarzneimitteln im Rahmen der GKV auf 393.187. [10]
Um medizinisches Cannabis auf Rezept zu erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:
Quellenverzeichnis