- Behandlung mit medizinischen THC-Produkten
- Persönliche Atmosphäre und individuell Behandlung
- Folgetermine bequem per Videosprechstunde
(Chronische) Schmerzen

DolorCura ist ein Telemedizin Anbieter für die Behandlung mit medizinischem Cannabis, der sich durch eine persönliche Atmosphäre und individuell abgestimmte Behandlungen auszeichnet. Der Webauftritt von DolorCura ist schlicht und bietet schnelle Informationen, obwohl der genaue Behandlungsablauf und die Kosten erst nach Durchsicht des FAQ-Bereichs ersichtlich sind.
DolorCura deckt eine breite Palette an Anwendungsgebieten ab, die psychiatrische und neurologische Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats, Hauterkrankungen und weitere Zustände umfassen, ohne jedoch detaillierte Informationen zu den einzelnen Krankheitsbildern zu liefern.
Die Cannabistherapie bei DolorCura beginnt mit einer Terminvereinbarung für ein Erstgespräch, das persönlich mit einem Cannabis Arzt in der Praxis in Neckargemünd stattfinden muss. DolorCura legt großen Wert auf dieses erste Gespräch, um eine individuelle Behandlung zu gewährleisten, inklusive einer körperlichen Untersuchung. Die Kosten für das Erstgespräch beginnen bei 300 Euro, wobei Patienten ihre bestehenden medizinischen Unterlagen mitbringen sollen.
Folgetermine werden als Videosprechstunden durchgeführt, die alle drei Monate stattfinden, um den Therapieverlauf zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Diese Termine kosten 80 Euro. Zwischen den Terminen kann das Cannabis auf Rezept per E-Mail angefordert werden, wofür 40 Euro berechnet werden. Sie können das Rezept in der Cannabis Apotheke Ihrer Wahl einlösen und sich die medizinischen Cannabisblüten bequem nach Hause liefern lassen. Einmal jährlich ist ein obligatorischer Präsenztermin in der Praxis erforderlich, der 150 Euro kostet. Für bereits bestehende Cannabispatienten bietet DolorCura ein verkürztes Erstgespräch für 150 Euro an.
Termine für Videosprechstunden können online über einen Kalender auf der Website gebucht werden, wobei auch individuelle Terminvereinbarungen möglich sind. DolorCura ist telefonisch, per E-Mail oder über ein Kontaktformular erreichbar, bietet jedoch weder eine App noch einen Mitgliederbereich an.
Wir möchten Ihre Meinungen und DolorCura Erfahrungen hören, denn Transparenz ist uns sehr wichtig. Ob Sie positive oder negative Erfahrungen gemacht haben, Ihr Feedback ist uns wertvoll. Teilen Sie hier Ihre Gedanken, Erfahrungen und Anregungen mit uns, damit wir unsere Plattform kontinuierlich verbessern können. Wir schätzen Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, von Ihnen zu hören.
Zunächst füllst du die Behandlungsanfrage beim Anbieter aus und sendest sie ab. In der Regel wird sich der Anbieter innerhalb von wenigen Minuten bei dir melden.
Nach der Überprüfung deiner Anfrage erhältst du üblicherweise Zugang zu einem detaillierten Behandlungsfragebogen, den du bequem von zu Hause aus online ausfüllen kannst. Basierend auf deinen Angaben wird entschieden, ob eine Cannabis-Behandlung für dich geeignet sein könnte.
Ärzte, die mit Telemedizin-Anbietern kooperieren, prüfen Ihren Fall normalerweise kostenlos. Nach einer positiven Entscheidung kannst du deinen ersten Beratungstermin planen. Beachte jedoch, dass die endgültige Entscheidung über die Durchführung der Therapie in der Regel erst nach einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung während des persönlichen Termins getroffen wird.
Beim ersten Termin lernst du deinen Kooperationsarzt kennen. Alle weiteren Termine können online durchgeführt werden, sofern aus medizinischer Sicht keine Einwände bestehen. Die Kosten für das Erstgespräch betragen 150 – 300€.
Ärzte können Cannabis auf Rezept verschreiben. Studien zeigen neue Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen Krankheitsbildern.
(Chronische) Schmerzen
Anorexie/Wasting
Multiple Sklerose / Spastiken
Übelkeit & Erbrechen (Chemotherapie)
Epilepsie
Weitere Erkrankungen
Die Mehrheit der Patienten, die ärztlich verschriebenes Cannabis erhalten, leiden unter Schmerzen. Cannabinoide weisen im Vergleich zu Opioiden ein deutlich niedrigeres Suchtrisiko und eine geringere Gesamttoxizität auf. Zudem sind sie besonders wirksam bei neuropathischen Schmerzen, die durch herkömmliche Schmerzmittel oft nur unzureichend behandelt werden können.[2]
Bei der Behandlung von Anorexie oder ungewollter Gewichtsabnahme, oft im Kontext einer AIDS-Erkrankung, ist die wissenschaftliche Datenlage nicht so klar wie bei der Schmerztherapie. Dennoch weisen Einzelfallberichte und vorläufige Studien darauf hin, dass die appetitsteigernde Wirkung von THC für einige Betroffene hilfreich sein könnte. [3],[4],[5]
Verschiedene Studien und Fallbeispiele legen nahe, dass medizinisches Cannabis bei Multipler Sklerose symptomlindernde Effekte erzielen kann, vor allem im Hinblick auf Muskelspastizität und neuropathische Schmerzen. [6]
Zusätzlich gibt es palliative Effekte wie Stimmungsaufhellung, Appetitsteigerung und antiemetische (gegen Übelkeit und Erbrechen wirkende) Eigenschaften. Darüber hinaus ist eine antispastische Wirkung bei Rückenmarksverletzungen sowie eine Wirksamkeit bei opioid-resistenten zentralen Schmerzen nachgewiesen. [2]
Obwohl die appetitanregende Wirkung von Tetrahydrocannabinol (THC) anerkannt ist, liefern Übersichtsstudien gemischte Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit von Cannabismedikamenten bei durch Chemotherapie verursachter Übelkeit. Es gibt bereits sicherere und effektivere Antiemetika zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie. Dennoch könnte die potenzielle stimmungsaufhellende Wirkung von Cannabismedikamenten in Einzelfällen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Antiemetika bieten. [7]
In der Behandlung von Epilepsie weisen zahlreiche Berichte und Studien darauf hin, dass Cannabis bei einigen Patienten die Kontrolle der Anfälle verbessern kann. Sowohl THC als auch CBD zeigen positive Auswirkungen auf die Häufigkeit und Schwere der Anfälle. Cannabidiol (CBD) ist speziell für die Behandlung von drei bestimmten Epilepsieformen zugelassen:
Aktuelle Studien bestätigen die Wirksamkeit bei den ersten beiden Syndromen, während Untersuchungen zu fokalen Epilepsien noch laufen. [8]
Es gibt eine Vielzahl weiterer Erkrankungen, bei denen eine Therapie mit Cannabis in Betracht gezogen werden könnte. Hier ist eine unvollständige Liste möglicher Symptome und Erkrankungen, bei denen Cannabis als Therapieoption in Frage kommen könnte:
Übrigens: Im Jahr 2022 belief sich die Zahl der Verordnungen von cannabinoidhaltigen Zubereitungen und Fertigarzneimitteln im Rahmen der GKV auf 393.187. [10]
Um medizinisches Cannabis auf Rezept zu erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:
Quellenverzeichnis